12. Januar 2010 Wie bereits bei Ubuntux bekanntgegeben wurde, ist Ubuntu Tweak am 10.Januar in Version 0.5.0 erschienen. Interessanterweise wurden bei der Version, welche über den Update-Manager bezogen werden kann, einige der bisherigen Übersetzungen nicht übernommen und so findet man beispielsweise plötzlich wieder einen Eintrag mit dem Namen ‘Security Related’ im Menü. In der Info des Programms wird auch nur ein einziger Übersetzerangegeben, wobei allerdings so einige Leute daran beteiligt waren, die Texte einzudeutschen (Auch ich, habe Übersetzungen hinzugefügt!).
Die neue Oberfläche macht sich erstmal nicht schlecht, und auch meiner Anfrage, ob es möglich wäre die Option zum deaktivieren der Benutzerliste (Login im Stile der vorherigen Ubuntu-Releases) zu integrieren wurde nachgegangen:

Ubuntu-Tweak
Ob die Übersetzungen einen aktuelleren Stand haben, wenn man sich das Programm von der Website lädt, habe ich jetzt nicht nachgesehen, aber ich denke es wurde da einfach was durcheinander gebracht beim “Umbau” auf die neue Oberfläche. Wer bei der Entwicklung oder Übersetzung der Anwendung helfen möchte, oder gute Ideen für neue Features einbringen kann, möge sich hier bei Launchpad.net melden. Ebenso können dort natürlich auch Fehler gemeldet werden.
Das ändern des Hostnamens, des eigenen Rechners sollte nun übrigens auch klappen 
Tags: gnome, launchpad, open, source, tweak, ubuntu
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04. Dezember 2009 Ich habe mir versuchsweise in VirtualBox ein System eingerichtet um zu sehen wie sich Ubuntu mit LXDE und XDM macht. GDM und GNOME sehen zwar nett aus, und sind in Sachen Übersetzung und Unterstützung sicher am besten, doch das System ist unter GNOME “Ressourcen-hungriger” als unter LXDE. Das Standard-Design von LXDE finde ich ehrlich gesagt überhaupt nicht schön, und so habe ich das Design von GNOME für LXDE nachgestellt:

Um die Uhrzeit in selber Weise darzustellen wie man es von GNOME kennt, hilft ein Rechtsklick auf das Applet. Anschließend wählt man im Kontext-Menü “Digitale Uhr”-Einstellungen und tragt im Feld Zeitformat folgendes ein:
%a, %d.%B, %H:%M
Die Farbe der Panels ist in den hier abgebildeten Screenshots auf #222222 gesetzt wobei #333333 der Originalfarbe des GNOME-Panels näher kommt. In den Panel-Einstellungen kann man sich das Panel oben, unten, links oder rechts ausrichten, sowie die einzelnen Elemente des Panels zurechtrücken und mit Abständen besser platzieren. Das Icon für das Hauptmenü fand ich unter /usr/share/icons/gnome/scalable/gnome-main-menu.svg. Die Hintergrundbilder findet man unter /usr/share/backgrounds wieder.
Im laufenden Betrieb hatte ich jetzt einen recht geringen Ressourcenbedarf, doch der Start mit gdm beanspruchte mir noch zu viel. Also tauschte ich gdm durch den einfachen xdm (natürlich wäre ein Konsolenlogin ebenso möglich

Nachdem ich soweit alles meinen Wünschen angepasst hatte, musste ich nochmal nachsehen wie viel Speicher das fertige “Minimalsystem” benötigen würde. Ohne weitere Anwendungen kam ich auf etwa 70 MB RAM:

Bei 128 MB RAM lässt sich mit Firefox schon recht gut surfen, und bei 192 MB RAM startet OpenOffice.org auch – wobei hier wohl die Kombination: Abiword, Gnumeric angebracht scheint. Mit 256 MB sollte man schon ziemlich flott unterwegs sein können. Irgendwie wäre es doch toll, Ubuntu speziell für langsamere System zu “remastern”, da Xubuntu z.B. schon mit einer Animation startet. Mit LXDE und OpenBox sowie XDM ist Ubuntu schon recht schlank und ich hoffe, ich schaff es noch ein System mit grundlegenden Programmen bei 128 MB flüssig laufen zu lassen.
Tags: gdm, gnome, karmic, lxde, openbox, ubuntu, virtualbox, xdm
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29. November 2009 Unter Ubuntu 9.10 ist der Gnome IM Client Empathy eingezogen, dieser ist der neue Standard und ersetzt nun Pidgin.
Der Client an sich unterstützt diverse Protokolle wie z.B. ICQ, Jabber, MSN, Gtalk, aber auch einige Netzwerke wie z.B. Facebook!
Das Ganze macht den Client sehr sympathisch für den Einsatz unter Ubuntu – zumindest wenn man all seine Instant Messanger Accounts auf einen Blick haben möchte.
Was für Liebhaber von Jabber sich ein wichtiger Punkt ist wäre die Unterstützung von Voip und Webcam unter Empathy.
Aber auch einige negative Aspekte sind mir aufgefallen z.B. wären da dass der lokale Nickname nicht übernommen wird.
Wenn man also z.B. von einem ICQ Account aus schreibt, wird im Verlauf die ICQ Nummer und nicht der in ICQ verwendete Name Alias angezeigt. Das sieht nicht nur unschön aus sondern ist in der History auch ein Problem. Da auch bei manchen Gesprächspartnern leider nur die ICQ Nummer angezeigt wird.
Dies sorgt für Unordnung, da man sich leichter an einem Nicknamen als an der ICQ Nummer orientieren kann.
Dann passierte mir es, Empathy stürzte und ich habe davon gänzlich nichts mitbekommen weil unter Ubuntu die “Tray Icons” im Informationbereich der oberen Leiste für Chat, Mail usw. gruppiert sind.
Auch gibt es für Empathy noch kein OTR, was für mich allerdings weniger ein Probleme darstellt, weil ich es nicht nutze.
Im Großen und Ganzen entwickelt sich dort ein sehr schöner Messenger für die Gnome Umgebung, nur ich denke die Zeit ist noch nicht Reif, Empathy braucht noch einige Zeit an Entwicklung um auf das Niveau von Pidgin zu kommen, trotzdem ist es ein Blick wert!
Tags: empathy, gnome, karmic, koala
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24. November 2009 Nachdem ich mich lange nicht gemeldet habe, möchte ich wieder mal was zum Thema Ubuntu schreiben. Natürlich halte ich mich auch wenn ich länger nichts schreibe auf dem laufenden, was Ubuntu angeht.
Wie im Planet Ubuntu und auf zahlreichen anderen Websites berichtet wurde, soll GIMP ab Lucid Lynx nicht mehr in der Grundinstallation vorhanden sein. Ich finde diese Entscheidung nicht wirklich schlimm, sofern zumindest GNU Paint oder ähnliches dem nächsten Release beigefügt wird. Natürlich werde ich mir GIMP auch herunterladen, wenn es nicht vorinstalliert ist. Die Entwickler lassen über die Entscheidung wohl nicht mehr diskutieren.
Was ich eher noch schade finde, ist die Umstellung von Pidgin auf Empathy der ab Karmic als Standard Instant Messaging Programm dient, da ich mich schon ziemlich an Pidgin gewöhnt habe. Allgemein wäre es mir lieber, wenn gewisse Projekte weiterentwickelt werden würden anstatt laufend einen Ersatz zu suchen. Meine eigenen Programmierfähigkeiten halten sich eher in Grenzen, doch habe ich mir überlegt, wie ich dennoch etwas dazu beitragen kann. Und so bin ich dann auf die Idee gekommen, bei Launchpad Übersetzungen hinzuzufügen. Vor allem bei den Paketbeschreibungen gibt es noch vieles zu übersetzen. Was ich sehr lustig finde bei Launchpad ist das integrierte Punktesystem: mit jeder Übersetzung, jedem Bug-Report, Blueprint oder einer beantworteten Frage erhöht man sein “Karma”, was dem ganzen irgendwie noch einen zusätzlichen Reiz verleiht – wie in einem Browsergame bei man tatsächlich etwas leistet.
So nebenbei bemerkt: In meinem vorigen Artikel habe ich über das Ende des “Web of Trust”-Programms von Thawte berichtet. Ich habe mir nun zwar das 1-Jahres-(Ersatz)-Zertifikat von VeriSign geholt, doch schicke in dieser Form signierte und verschlüsselte Nachrichten nur an vorsätzliche Windows-Nutzer – ansonsten verwende ich nur noch GnuPG. Ach, und weil ich gerade im Ubuntuusers-Planet gelesen habe: Ich habe mich auch kürzlich bei identi.ca angemeldet und habe den Dienst auch mit Pidgin eingerichtet bzw. habe mir auch das Befehlszeilenprogramm bti hierfür angesehen. Was ich auch Klasse finde: Die grösste Gruppe bei identi.ca ist eine Ubuntu-Gruppe, wodurch man sehr viele Informationen über das System aus den 140 Zeichen von ein paar Leuten sammeln kann. Wie thurgau schon beschrieben hatte, ist es dort recht ruhig im Gegensatz zu Twitter, wodurch man noch eher die wesentlichen Informationen herauslesen kann.
Zum Abschluss noch was Lustiges (made with GIMP): Ubuntu für Klischee-Österreicher Logo.
Tags: bti, empathy, gimp, gnupg, identica, karmic, launchpad, lucid, pidgin, thawte, verisign
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29. September 2009 Thawte Consulting, das Unternehmen durch dessen Verkauf Mark Shuttleworth – (für diejenigen die es nicht wissen: der Gründer unserer Lieblings-Distribution Ubuntu) – einen Großteil seines Vermögens bezogen hat legt das Web of Trust System in naher Zukunft still. Ich selbst hatte vor gerade mal einem Jahr den Status des Notars erhalten und anstatt, dass mich Thawte per Mail darüber informiert lese ich diese Information eher zufällig auf einer anderen Website. Mit 16.November 2009 werden alle ausgestellten Zertifikate auslaufen. Als “Ersatz” wird allen Zertifikatinhabern vom Stand 24.September 2009 ein 1-Jahres-Zertifikat von VeriSign kostenlos zur Verfügung gestellt. Wer allerdings länger ein Zertifikat von VeriSign haben möchte bezahlt nun US$ 19,95 für jedes folgende Jahr. Diese Information findet man bei Thawte selbst auch noch; Jedoch gut versteckt…
Ich bin echt enttäuscht über die Entscheidung das System einfach abzuschalten. Thawte hatte mit den Zertifikaten nicht nur den Vorteil, dass diese auch unter allen gängigen Windows-Mail-Clients standardmäßig eingesehen und geprüft werden konnten, sondern im Gegensatz zu CACert konnten auch so gut wie alle E-Mailclients mit diesen Zertifikaten gleich gut umgehen und Thawte musste nicht zusätzlich als vertrauenswürdige Zertifizierungsstelle eingetragen werden.
Vielleicht werde ich das kostenlose VeriSign-Zertifikat in Anspruch nehmen, jedoch denke ich, dass ich eher auf GnuPG umsteigen werde. Eine Funktion die ich übrigens schon immer vermisse, ist die Zuteilung eines Zertifikats zu einem Kontakt. Also beispielsweise a@b.com erhält S/MIME-Signatur, b@b.com erhält GnuPG-Signatur. Leider werde ich so etwas wohl selbst nicht umsetzen können, aber vielleicht gibt es das ja schon und ich kenne es noch nicht(?). In den E-Mail-Headern findet man auch oft einen Hinweis auf das System des Absenders. Etwa:
X-mailer: Microsoft Office Outlook, Build 11.0.5510
So könnte eine Erweiterung automatisch die S/MIME-Signatur für den Empfänger vorschlagen. Im Falle von Linux:
X-Mailer: Claws Mail 3.5.0 (GTK+ 2.12.9; i486-pc-linux-gnu)
wäre natürlich GnuPG angebrachter. Vielleicht komme ich ja noch dahinter wie die PlugIn-Systeme von Evolution und / oder Thunderbird funktionieren, dann würde ich mich auch selbst daran machen. Auch wenn ich denke, dass kaum jemand so einen paralellen Einsatz von S/MIME und GnuPG betreibt…
Tags: e-mail, gnupg, mail, thawte, verisign, verschlüsselung, zertifikat
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