Archiv für die Kategorie ‘Treiber’

Brother MFC-6490CW einrichten

Mittwoch, 12. Mai 2010

Schritt 1: Download und Installation der erforderlichen Dateien (Drucker)

Zunächst müssen die erforderlichen Dateien (cupswrapper, lpd) von Brother heruntergeladen werden. Zu finden sind diese hier auf der Website von Brother in einem eigenen Bereich für Linux-Druckertreiber

Mit ”dpkg -i {PAKETNAME}” werden die .deb-Pakete installiert.

Schritt 2: Einrichten des Druckers

In Systemen mit GNOME-Oberfläche findet man gelegentlich* direkt ein Menü um einen Drucker hinzuzufügen. Sollte dies nicht der Fall sein, so kann man CUPS auch über das Web-Interface konfigurieren ( http://localhost:631/ ).

Hier wählt man eine JetDirect-Verbindung und gibt socket://{DRUCKER_IP}:9100 ein, die Standard-Einstellungen sollten so belassen werden (Qualität, Farbe, etc.).

Schritt 3: Einrichten des MFC-6490CW als Scanner

Um den Brother MFC-6490CW auch als Scanner benutzen zu können sollte man sich erst mal XSane installieren (”sudo apt-get install xsane”). Nun fehlt noch brscan3 / scan-key-tool von Brother.

Nach der Installation noch den Befehl:
brsaneconfig3 -a name=Brother_A3 model=MFC-6490CW ip={DRUCKER_IP}
ausführen, und schon kennt auch XSane den Scanner.

Anmerkung: Dieser Drucker ist vermutlich einer der am einfachsten zu konfigurierenden Netzwerkdrucker mit Scannereinheit für Ubuntu / Debian-Nutzer. Vor allem scannen über Netzwerk bereitet sonst oftmals Probleme.

Drucker: Canon CLC5151 einrichten

Sonntag, 28. September 2008

Zuerst müssen die passenden Treiber heruntergeladen werden. Diese findet man hier unter dem ersten Link: 1. CQue v1.0.2 Linux Driver (X11 Motif – .tar.gz) (v1.0.2). Nachdem man die Lizenzvereinbarungen akzeptiert hat kann man das .tar.gz-Archiv downloaden. Nun entpackt man das Verzeichnis mit

tar xvfz ~/Desktop/g862gex.tar.gz

wobei man ~/Desktop/ durch den Pfad zum Archiv ersetzen muss. In meinem Fall landet das entpackte Archiv unter ~/cque-de-1.0.2/. Als nächstes wechselt man in dieses Verzeichnis mit:

cd cque-de-1.0.2/

und führt das Setup aus:

sudo ./setup

Hier geht man folgendermaßen vor:

Man klickt im erscheinenden Fenster auf OK…

Starten der Installation

…bestätigt die Lizenzvereinbarung…

Lizenzvereinbarung bestätigen

…und startet CQue.

CQue starten

Unter Warteschlange gibt man den Typ und den Namen der Warteschlange an(Defaultname: print).
Weiters wählt man unter Anschluss:
Verbindungs-Typ: Remote-TCP/IP
IP-Adresse: IP des Druckers
Port: 9100

Unter Modell sollte man den eingerichteten Drucker(System->Systemverwaltung->Drucken als Neuer Drucker->LPD/LPR Host or Printer) wählen.

Drucker: Canon MX310 über Windows-Freigabe einrichten

Sonntag, 31. August 2008

Habe heute meinen Drucker (Canon MX310) über eine Windows-Freigabe im Netzwerk eingebunden. Der Ubuntu Rechner und der Windows Rechner mit der Freigabe befinden sich in der selben Arbeitsgruppe (in meinem Fall: MSHEIMNETZ). Auf dem Windows PC ist der Drucker normal in der Systemsteuerung freigegeben unter dem Namen CanonMX3. Auf dem Ubuntu PC habe ich anschließend alle CUPS (Common Unix Printing System) installiert. Unter System->Systemverwaltung->Drucker->New Printer kann man dann einen Drucker hinzufügen. Hierfür wählt man Printer Type “Network Printer”, Host: Windows-PC-Name, Printer: Druckerfreigabename. Username und Password bleiben normalerweise leer. Nach einem Klick auf “Vor” geht es weiter mit der Auswahl des Druckertreibers. Hier wählt man unter Manufacturer Canon und unter Model den Pixma MP150 (der MX310 ist nicht gelistet, aber funktioniert mit diesem Treiber!). Weiters wählt man unter Driver High Quality Image (Gutenprint CUPS) (simple) und bestätigt alle Angaben mit “Vor”. Der Drucker sollte nun funktionieren.

Durch eine ähnliche Vorgehensweise kann man den Drucker auch unter Xubuntu zum Laufen bringen.

Installation von WLAN-Karte mit Realtek RTL-8185 Chipsatz

Mittwoch, 13. August 2008

Zur Installation einer WLAN-Karte mit Realtek RTL-8185 Chipsatz verwendet man auch unter Hardy Heron den Ndiswrapper. Entweder verbindet man sich per Kabel ans Internet und lädt die Pakete ndiswrapper-common sowie ndiswrapper-utils per Paketmanager (Synaptic unter Ubuntu/Xubuntu bzw. Adept unter Kubuntu) oder man lädt die Pakete über einen anderen PC/Laptop auf ein externes Medium (z.B. einen USB-Stick) und installiert die Pakete von dem Medium.

Im nächsten Schritt benötigt man die erforderlichen Windows-Treiber für die WLAN-Karte. Ich habe es mit den Windows XP-Treibern geschafft und weiß nicht, ob es mit Vista-Treibern ebenso funktioniert. Also am besten die XP-Treiber verwenden. Diese müssen ebenfalls direkt aus dem Internet oder von einem anderen Medium bezogen werden und dann in den ndiswrapper per ndisgtk oder Terminal installiert werden. In beiden Fällen ist es recht einfach, wobei es natürlich per ndisgtk bequemer geht.

Die Installation per ndisgtk muss wohl nicht näher erläutert werden. Der Starter für das Programm findet sich unter System->Systemverwaltung->Windows WLAN Treiber.

Die Installation per Terminal erfolgt beispielsweise durch:

sudo ndiswrapper -i /home/benutzername/pfad/zum/treiber.inf

wobei der Pfad zur .inf-Datei angegeben werden muss.

Über den Befehl:

ndiswrapper -l

kann man prüfen, ob der Treiber korrekt installiert wurde. Die Ausgabe kann z.B. lauten:

net8185 : driver installed
device (10EC:8185) present

Um zu überprüfen, ob die wlan0-Schnittstelle angezeigt wird, kann man per:

iwconfig

die drahtlosen Schnittstellen samt Info auslesen. Sollte noch keine Schnittstelle angezeigt werden, so muss man einfach den Netzwerkmanager neustarten oder wenn einem die Befehle noch nicht so geläufig sind: einfach den PC/Laptop neustarten ;)

Habe das übrigens unter Ubuntu & Kubuntu eingerichtet und es gab keinerlei Schwierigkeiten.

Problem mit Nvidia Geforce 8600GT nach Update auf Hardy Heron

Dienstag, 12. August 2008

Heute konnte ich ein Problem mit meiner Grafikkarte (ASUS Geforce 8600GT 512MB) – dank der Hilfe von Webbutterfly aus dem Ubuntu-Austria Forum – lösen. Mit den proprietären Treibern von Nvidia hat es zwar nicht geklappt, dafür aber mit denen von envyng. Als erstes musste ich den PC neustarten und im Recovery Modus xfix ausführen, um danach envyng-core und envyng-gtk zu installieren. Das GTK-Programm startet man über Anwendungen->Systemwerkzeuge->EnvyNG. Dort kann man dann entweder ATI- oder Nvidia-Treiber wählen und muss dank automatischer Hardwareerkennung keine weiteren Schritte mehr ausführen (ausser dem neustarten des PCs ;) ).

Link: http://www.ubuntu-austria.at/viewtopic.php?t=1581