Archiv für die Kategorie ‘Sonstige Tools’

Problem mit Ubuntu Tweak und Splashy

Samstag, 06. Dezember 2008

Hatte heute ein Problem mit Ubuntu Tweak, da ich zuvor splashy ausprobiert hatte. Scheinbar “vertragen” sich die beiden Programme nicht so miteinander und machen gelegentlich Probleme.

Die Fehlermeldung lautete in etwa:
Failed to initialize HAL!

Das Problem war sofort behoben nachdem ich wieder usplash anstelle von splashy verwendete. Nun ist das anpassen des Bootsplash-Bildes zwar wieder komplizierter, jedoch werde ich es weiter versuchen. Ubuntu Tweak kann ich übrigens nur empfehlen. Ein sehr nettes Tool um sein System ein bisschen anzupassen.

Fernwartung per Internet: Teamviewer 3 unter Wine

Montag, 17. November 2008

Wer kennt die Situation nicht?: Man soll jemanden bei einem PC Problem helfen und kann nicht persönlich hinkommen. Außerdem hat der Kollege nur Windows installiert oder gar einen Mac. Was nun?

Die beste Lösung auf dieses Problem die ich gefunden habe war der TeamViewer 3, doch den gibts nur für Windows. Also habe ich gleich mal unter appdb.wine.org nachgesehen und tatsächlich wurde beschrieben, dass das Teil unter Wine funktionieren soll. Einziges Manko: Man kann nicht seinen Linux-Desktop freigeben sondern nur betrachten lassen (die Maus kann bewegt werden aber Klicks waren bei mir im Test nicht möglich) sondern nur fernwarten, aber das reicht mir.

Die Installation verlief problemlos und nach einem kurzem Test war ich mir sicher: Das Teil kann ich auch in meinem Blog empfehlen ;)

Verschlüsseln mit Truecrypt

Donnerstag, 13. November 2008

Truecrypt ist ein Open Source Programm zur Verschlüsselung von Dateien. Gerade für Ubuntu finde ich ist dies ein sehr guter Weg bestimmte Dateien geheim zu halten. Ich persönlich verwende ja den Auto-Login-Mechanismus von Gnome, wodurch ein großes Risiko entsteht, dass jemand meine Daten einsehen könnte. Deshalb habe ich mich entschieden Truecrypt zu verwenden. Das Programm kann auf der Truecrypt Website als .deb-Paket heruntergeladen werden und nistet sich im System unter Anwendungen->Sonstiges ein. Bevor man das Programm in vollem Umfang nutzen kann muss man wie im ubuntuusers.de-Wiki beschrieben: Truecrypt als unprivilegierter Benutzer ohne Rootrechte starten und benutzen. Das GUI des Programms ist komplett in Englisch gehalten, was uns aber nicht weiter stören soll.

Zum erstellen eines verschlüsselten Laufwerks klickt man auf Create volume:

Hauptmenü

Um ein verschlüsseltes Laufwerk zu erstellen gibt es 2 Möglichkeiten:

  • Create an encrypted file container: Legt eine Datei an welche beliebig groß sein kann. Hat den Vorteil, dass man nicht eine gesamte Partition benutzen muss. Weiters kann man dem Container eine Dateiendung wie z.B. .wmv zuweisen um ihn besser zu verbergen.
  • Create a volume within a partition: Macht aus einer bestehenden Partition ein verschlüsseltes Laufwerk. z.B. SDHC-Karte.

Im nächsten Schritt wählt man ob man, ob man ein Standard-True-Crypt Laufwerk oder ein verstecktes True-Crypt Laufwerk haben möchte:

:

Im nächsten Dialog wählt man den Verschlüsselungs- und den Hash-Algorithmus:

Und anschließend die Größe des zu verschlüsselnden Containers. In weiterer Folge wählt man ein Passwort welches möglichst sorgfältig gewählt werden sollte(keine Wörtbucheinträge, Kombination aus Zahlen und Buchstaben, eventuell Sonderzeichen). Danach wählt man noch den Dateisystemtyp und schon kommt man zur Formatierung. Hier sollte man die Anweisungen befolgen und die Maus einige Zeit zufällig bewegen, da dies die Schlüsselstärke verbessert. Nach einem Klick auf Format wird der Container angelegt.

Um das Laufwerk nun einzuhängen wählt man im Hauptfenster einen Slot, wählt den einzuhängenden Container per Select File bzw. Select Device und klickt auf Mount. Nun wird man aufgefordert das gewählte Passwort einzugeben und schon wird der Container unter /media/truecrypt[Slot] eingehängt(also z.B. /media/truecrypt1).

Strom sparen mit powernowd

Dienstag, 11. November 2008

Viele PC-User wie ich lassen ihren Rechner stundenlang laufen ohne eine besondere Anforderung an den Prozessor. Daher habe ich mir gedacht wäre es doch nett einen wirksamen Stromsparmechanismus in Ubuntu zu haben. Nach kurzem googeln bin ich auf powernowd gestoßen. Diesen Stromspar-Daemon habe ich mir dann gleich per Synaptic besorgt und ausprobiert. Im Tool Sysinfo(Paket: sysinfo) wird mir das untertakten der CPU deutlich angezeigt:

Anzeige einer untertaktung der CPU per powernowd

Der Daemon setzt die Frequenz der CPU je nach Anforderung höher oder niedriger. Der Stromverbrauch sinkt deutlich(habs bei mir mit einem Messgerät nachgemessen), allerdings hängt das immer von den anderen im PC vorhandenen Komponenten ab(2 HighEnd-GraKas brauchen natürlich einiges an Strom während OnBoard-Grafik sehr genügsam ist). Welche CPU man für powernowd benötigt sowie eine Anleitung zur Konfiguration findet man unter http://wiki.ubuntuusers.de/powernowd

Weiterführende Informationen zum Strom sparen unter Ubuntu findet man unter http://wiki.ubuntuusers.de/Strom_sparen

VirtualBox 2.0 im Test

Donnerstag, 11. September 2008

Heute habe ich VirtualBox 2.0 installiert. Bis auf 2 kleinen Problemen verlief das ganze recht einfach.

Zuerst hatte ich mir das .deb-Paket heruntergeladen und installiert. VirtualBox hatte sich allerdings nicht ins Hauptmenü geschrieben(bzw. war der Eintrag verborgen). Das musste ich unter System->Einstellungen->Hauptmenü nachholen. Der Eintrag findet sich unter Systemwerkzeuge und findet sich danach im entsprechenden Menü. Damit wäre das erste Problem gelöst. Danach hatte ich noch Schwierigkeiten mit der Auflösung(nur 800×600) in der virtuellen Maschine(bei mir: Windows XP) welches ich durch diesen Link beheben konnte. Zunächst installierte ich die Gasterweiterungen auf dem virtuellen System und danach öffnete ich in meinem Ubuntu ein Terminal und tippte die Zeile(siehe Link oben):

VBoxManage setextradata global GUI/MaxGuestResolution any

Damit war auch dieses Problem gelöst und das virtuelle System lief einwandfrei.