Meine Meinung zu LibreOffice und Unity
Samstag, 29. Januar 2011Nachdem Ubuntu 11.04 im April dieses Jahres mit LibreOffice und Unity ausgeliefert wird, möchte ich mich hier kurz dazu äussern.
Die Entscheidung in Zukunft auf LibreOffice zu setzen – halte ich – wie die meisten Ubuntu-User für sinnvoll. Immerhin hat sich Oracle seit der Übernahme scheinbar nicht gerade Mühe gegeben das OpenOffice.org-Projekt zu unterstützen. Canonical Ltd. arbeitet zwar auch in einigen Bereichen eher in Richtung kommerzieller Interessen (Ubuntu One, Landscape, …) und weniger in Richtung Quelloffenheit, doch das Unternehmen scheint die Entscheidungen meist auch sorgfältig abzuwiegen um den privaten Ubuntu-User nicht zu sehr abzuschrecken oder zu verärgern.
LibreOffice hat zahlreiche und nahmhafte Unterstützer, obwohl erst vor kurzem die erste stabile Version erschienen ist.
Zu Unity kann ich – auf Grund mangelnder Erfahrung – noch kaum etwas sagen. Ein größerer Umbau der Benutzeroberfläche ist immer eine etwas riskante Sache, da der Mensch Gewohnheiten nachgeht – der Anwender und der Administrator müssen also damit erstmal klar kommen. Es hängt letztlich von der Umsetzung ab, welche Natty Narwhal nach der Veröffentlichung beinhaltet. Ich schätze die Chancen, dass Benutzer wegen Unity abwandern eher gering ein. Zur Sicherheit sollte allerdings auf jeden Fall ein alternatives Ubuntu mit GNOME-Oberfläche bereitgestellt werden.





