Umstieg statt Upgrade: Von Ubuntu zu Trisquel
Nachdem ich länger überlegt habe, ob ich mein System auf Natty Narwhal aktualisiere habe ich mich nun doch entschlossen einmal was anderes auszuprobieren.
Da mir Flash und anderes proprietäres Zeug in letzter Zeit immer wieder auf die Nerven ging, bin ich bei Trisquel GNU/Linux gelandet.
Der Hauptunterschied zwischen Trisquel und Ubuntu besteht darin, dass Trisquel keine proprietäre Software mitliefert. Somit fallen zahlreiche Pakete aus den Repositories von Trisquel, welche in Ubuntu vorhanden sind. Außerdem wurden auch proprietäre Kernelmodule aus dem System entfernt. Natürlich schränkt sich dadurch auch die Hardware-Unterstützung ein, doch in meinem Fall stellte dies kein Hindernis dar.
Interessanterweise wurde zwar das Firefox-Branding in Trisquel überschrieben (abrowser), doch OpenOffice.org wurde noch nicht durch LibreOffice ersetzt. Vermutlich liegt das daran, dass Trisquel derzeit noch auf Maverick Meerkat basiert. Im Web Browser ist übrigens auch standardmäßig eine Erweiterung namens FlashVideoReplacer installiert welche alternative Wiedergabeformate einsetzt, falls die jeweilige Website welche anbietet. Wenn der FlashVideoReplacer keine Alternative findet wird Gnash als Flash-Player gestartet.
So wie es derzeit aussieht bin ich mit Trisquel sehr zufrieden. Momentan habe ich Trisquel und Ubuntu noch parallel auf meinen Festplatten. Vielleicht werde ich aber in Zukunft kein Standard-Ubuntu mehr haben (je nachdem wie sich die beiden Systeme entwickeln…)
Zu guter Letzt noch ein Screenshot von meinem neuen Desktop direkt nach dem Setup:

(Natürlich lässt sich das System auch in deutscher Sprache installieren!)
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Tags: browser, firefox, linux, openoffice, trisquel
23. Mai 2011 um 11:41
Interessanter Beitrag.
Danke
09. Juni 2011 um 20:23
für einen ubuntu blog betreiber nicht ideal.
15. Juni 2011 um 18:02
Bitte erwähne bei Trisquel 4.5.1 auch noch, dass es Gnome 2.32 als Oberfläche einsetzt. Ebenso wird standardmäßig Firefox 3.6 installiert…