BleachBit
Manchmal möchte man einfach mal Daten entfernen, die man nicht mehr braucht bzw. die nicht in falsche Hände geraten sollen. Natürlich ist das Kommandozeilen-Programm shred für diesen Zweck ziemlich gut und man kann sehr genau sagen, was man entfernen möchte und wie oft es überschrieben werden soll. BleachBit ist ein grafisches Programm, welches die Einstellungs-Dateien einiger Standard-Anwendungen bereits kennt und diese auf Wunsch vernichtet. Unter anderem lassen sich: Pidgin-Chat Logs, die Bash-History, Firefox-Daten, Epiphany-Daten, gedit (Liste der zuletzt geöffneten Dokumente), Java-Cache, OpenOffice-Cache und auch die gespeicherten Daten von APT entfernen.
Recht praktisch ist das Auswahlmenü, des Programms. Hier kann man z.B. wählen ob man nur den Cache oder nur Cookies oder mehrere Dinge von Firefox shreddern will. Man kann natürlich gleich die Daten aller Programme anwählen und vernichten lassen. Ich denke für Privatanwender ist dieses Programm gar nicht mal so schlecht, auch wenn man leider in der aktuellen Version noch keine Angaben machen kann wie oft die Daten überschrieben werden sollen oder welches Verfahren benutzt werden soll. Zumindest zum aufspüren und freiräumen des Speichers tut es seine Arbeit recht zuverlässig ![]()
Link: http://bleachbit.sourceforge.net
PS: Ich finde es aber grässlich, dass die Entwickler einen Screenshot des Programms unter M$ Win auf der Hauptseite zeigen ![]()
PPS: Unter Ubuntu kann man es auch über Synaptic laden. Debian-Nutzer können es von SourceForge holen ![]()
Tags: bleachbit, cache, debian, firefox, pidgin, shred, ubuntu
24. Juli 2009 um 14:27
Da gibt es einen guten Artikel dazu: http://wiki.ubuntuusers.de/Bleachbit
Aber Vorsicht, bei der Recherche für den UWR 2009-03 habe ich mir wichtige Einstellungen von Firefox und Bash weggebleicht!
24. Juli 2009 um 14:45
> auch wenn man leider in der aktuellen Version noch keine Angaben machen kann wie oft die Daten überschrieben werden sollen oder welches Verfahren benutzt werden soll.
Nach allem, was ich letzte Zeit so gehört habe, soll das auch relativ egal sein. Bereits einmaliges Überschreiben soll bei modernen (!) Festplatten völlig ausreichend sein. Mehr dazu ist unter nachstehendem Link zu hören.
http://chaosradio.ccc.de/cr144.html
Gruß,
brb
24. Juli 2009 um 15:37
Ubuntu Benutzer können sich die jeweils aktuellste Version von der Projekt Seite runter laden.
http://bleachbit-project.appspot.com/download/
24. Juli 2009 um 21:56
Zum Thema Daten wiederherstellen hör dir mal das Chaosradio 144
“Datenträger, Datenverlust und Datenrettung” an.
http://chaosradio.ccc.de/cr144.html
Dort wird auch auf moderne Festplatten und andere Speichersysteme eingegangen und explizit darauf hingewiesen, dass ein einmaliges Überschreiben der Daten schon reicht, um sie unwiederbringlich zu löschen. Das hängt wohl mit der hohen Dichte zusammen, wie heutzutage die Daten auf die Datenträger geschrieben werden.
24. Juli 2009 um 21:59
Thank you for the nice review. Sorry I don’t know German, I would like to address two points
1. Usually there has been a Linux screenshot on the home page. Lately I used a Windows screenshot because the Windows version is new. It’s good to give Windows users an easy migration path to Linux (as is done in Firefox, OpenOffice.org, etc.) Still, most BleachBit users seem to use Ubuntu (more than all other Linux distributions and maybe even Windows combined).
2. BleachBit’s ‘secure erase’ option performs a single pass. According to experts, this is sufficient for modern drives, and the Gutman 35-pass is a waste of time. Furthermore, any secure erase can give a false sense of security because of the *other* ways motivated people recover data. (Are you willing to destroy your whole drive permanently?) I explain some of it here:
http://bleachbit.blogspot.com/2009/06/validating-secure-erase.html
08. August 2009 um 20:06
Hello Andrew, fine to know, i think tools for windows and linux promote linux very well!